The Big Day: Himalaya Expedition auf 2001 verschoben!


Der Versuch der ersten Alleinbesteigung der höchsten Wand der Welt am 8.125m hohen Nanga Parbat im Himalaya wurde auf 2001 verschoben. Grund: da RTL II erst seit März als fester Partner feststand, der österreichische ORF sich nicht in erwartetem Ausmaß und Format an der täglichen 30-Minuten Show im Stil von "Big Brother" beteiligen kann und will, konnten vom Produzenten ENDEMOL in der kurzen Zeit keine weiteren Fernsehpartner gefunden und die Finanzierungslücke von DM 2,5 Millionen geschlossen werden CBS in den USA und Asahi TV in Japan hatten ihr Interesse bekundet. RTL 2 und der ORF sind für 2001 fixe Partner.

Wer aber ist Thomas Bubendorfer genau?

Thomas Bubendorfer wurde am 14.Mai 1962 geboren und verbrachte seine Jugend als ältestes von vier Kindern in St.Johann im Pongau, 60 Kilometer südlich seiner Geburtsstadt Salzburg. Sein Vater, Thomas sen., ein Zivilingenieur, der auch in Italien studiert hatte, betrieb einen Import-Export Holzhandel mit Italien, seine Mutter, die fünf Sprachen spricht, war eine der ersten Stewardessen der Austrian Airlines - bis Thomas junior geboren wurde.
Mit neun Jahren besuchte Thomas jun. in England eine Privatschule. 1980 maturierte er aber in seinem Heimatort und absolvierte dort auch den in Österreich obligatorischen Militärdienst von acht Monaten.
Nach seiner Rückkehr aus England hatten mehrere Einflüsse Thomas Bubendorfers Entwicklung als Teenager bestimmt: die Nähe der Berge zu seinem Heimatort; das Skifahren im Winter - er war einige Jahre lang erfolgreicher Amateur-Skirennläufer - die Atmosphäre in einem humanistisch geprägten Elternhaus, und der Großvater mütterlicherseits, "O-Vati" genannt, pensionierter Hotelier, Linguist und Allroundsportler.
Er war es vor allem, der in Thomas Bubendorfer die Liebe zur klassischen Literatur und zu Geschichte weckte und der ihm das klassische Prinzip von "Mens sana in corpore sano" geradezu einbleute. So wurde das selbstgewählte Tagespensum des jugendlichen Bubendorfer - wenn es die als nicht sehr wesentlich empfundenen schulischen Verpflichtungen zuließen - 300 Klimmzüge pro Tag und 100 Seiten klassische Literatur, zusätzlich zu einem Ausdauertraining, das nicht selten bis zu 150 Kilometer Laufen pro Woche einschloß.
Daß das Bergsteigen sein Leben sein würde, wußte Thomas Bubendorfer spätestens mit 14, als ihm bereits die damals schwierigsten Touren der Ostalpen als Seilerster gelangen.
Ebenfalls mit 14 Jahren hatte er seiner zwar verständnisvollen, aber damals höchstens milde lächelnden Umwelt erklärt, Profibergsteiger und Schriftsteller werden und neben Englisch auch Italienisch und Französisch lernen zu wollen. Nach dem Militärdienst zog er dann auch für zwei Jahre nach Florenz und Padua, um Italienisch als seine zweite Fremdsprache zu lernen und übersiedelte anschließend nach Monte Carlo, Monaco, wo er seither lebt.

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