Die Huber-Buam

im WorldWideWeb


Nun sind auch die Huaber-Buam im Internet vertreten. Sie stellen auf ihrer eigenen Webseite sowohl ihren Lebenslauf, Werdegang, Projekte als auch Vorträge und Sponsoren dar. Insgesamt eine interessante Adresse, die natürlich jedoch noch sehr ausbaufähig ist.

Bei uns nun vorab ein kleiner Auszug der Porträts; unten findet Ihr dann die weiterlaufenden Seiten gelistet.

Who is who?

1. Alex

Geboren wurde Alex 1968. Von Anfang an hatte er Spass am Berggehen, und stand mit 12 Jahren auf seinen ersten Viertausendern.
Zusammen mit seinem Bruder bildete er eine Seilschaft, und ihm gelangen extreme Erstbegehungen. Alexander ist immer auf der Suche, die Grenzen neu auszuloten. Daneben ist er staatl. geprüfter Berg- und Skiführer, Diplomphysiker und seit 1995 Profi. Er lebt in Traunstein und ist ledig.

Alexander erbte, wie auch Thomas die Bergbegeisterung von den Eltern. Die Leidenschaft nimmt ihren Lauf, als er mit elf Jahren im Wallis auf seinem ersten Viertausender steht. Nach mehreren Westalpenreisen erschließt er sich die Welt der Vertikalen: nach einer ersten Lehre beim Vater nimmt ihn sein Bruder Thomas mit auf Tour, und bald formiert sich daraus eine schlagkräftige Seilschaft, im Sportklettern, wie im alpinen Felsklettern. Mit der Begehung seiner Route "Om" in Berchtesgaden klettert Alexander 1992 die weltweit zweite Route im glatten elften Schwierigkeitsgrad.
Der internationale Durchbruch gelingt ihm mit der ersten Rotpunkt- Begehung der weltbekannten "Salathé" am El Capitan im kalifornischen Yosemite Valley. Seine Kletterfähigkeiten überträgt er bei Durchsteigung der Westwand des Latok II auf die Bergriesen des Himalaya und erschließt damit eine neue Dimension im Bergsteigen: insgesamt zwei Wochen verbringt das Team in der senkrechten Granitwand in einer Höhe von zuletzt mehr als 7000 Metern. Auch als Alleingänger ist Alexander spektakulär unterwegs: Freiklettern bei 15 Grad unter Null, schlechte Absicherung, brüchiger und weitüberhängender Fels...allein im Winter die Erstbegehung des Riesendaches der Westlichen Zinne.

2. Thomas

Thomas, geboren 1966, galt von jeher als wildes Kind. Noch anfangs zeigte Thomas wenig Interesse für die Berge und ging lieber Fischen...
Im Alter von zehn Jahren begann seine Entwicklung zum leidenschaftlichen Bergsteiger und Kletterer. Thomas ist staatl.geprüfter Berg- und Skiführer und seit 1995 Profi. Mit seiner Familie Marion und Elias lebt er in Berchtesgaden.

Thomas wird als älterer der zwei Brüder natürlich als Erster vom Vater in die Bergwelt mitgenommen. Bald folgt sein jüngerer Bruder nach, und der erste gemeinsame Kletterurlaub im Wilden Kaiser zeigt, daß Thomas in seinem kleinen Bruder den idealen Kletterpartner gefunden hat. Frühe Wiederholungen und Erstbegehungen im gesamten Alpenraum, Sportklettern, Eisklettern, alles wird mit echter Leidenschaft betrieben. Die Spuren, die dabei von ihm hinterlassen werden, sind von verschiedenster Art: ein Highlight ist die erste Rotpunktbegehung der alpinen Felsroute "the end of silence", X+/ 8b+, eine der drei schwierigsten Freikletterrouten der Welt. Nachdem Thomas 1995 verletzungsbedingt passen mußte, gelingt ihm ein Jahr nach Alexander, die freie Begehung der "salathé", 5.13b/ 8a+ am El Capitan.
Seit 1997 wendet er sich mehr und mehr dem Himalayabergsteigen zu: das Erschließen extremer Routen in großen Höhen. Zusammen mit Alexander, Toni Gutsch und Conrad Anker gelingt Thomas die Durchsteigung der Westwand des Latok II,7108m. Im Jahr 2000 glückt ihm eine der spektakulärsten Linien im Himalaya: der 1000 Meter hohe direkte Nordpfeiler des Shivling,6543m, einem der formschönsten Berge der Welt.

Alle Fotos von Hubers Websete

Mehr Infos?

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Der Shivling - Begehung

Klettern im Eis

Die Zinne

Goldengate

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