Die Weltelite trifft sich nun in der Schweiz


Foto: SAC

Vom 5.bis 8. September 2001 treffen sich über 200 Athleten und Athletinnen aus aller Welt zu den "Freeclimbing World Championships" im Schweizer Winterthur. Schon jetzt im Vorfeld merkt man, dass die Schweizer ein Event der Superlative auf die Beine stellen, und damit erneut ihre Vorbildfunktion in Sachen Sport aufzeigen: so werden alle drei Kletterdisziplinen an vier Tagen von einem umfangreichen Rahmenprogramm durchgeführt.

Veranstaltungsort ist Europas größte Kultur- und Trendsporthalle, in den ehemaligen Sulzerhallen - dem "Block 37", die auf über 5000 qm. Action pur von Streethockey bis eben Klettern bietet. Kaum ein anderes Sportzentrum bietet derart gewaltige Ausmaße.

Schon im Vorfeld der Werbekampagne ist klar, die Schweizer schaffen es - im Gegensatz zu manch anderen Austragungsländern- ihren Teil der Weltmeisterschaften zu einem Mega-Event werden zu lassen. Nach einem groß angelegten Werbefeldzug wird z.B. mit über 15000 Zuschauer gerechnet, 150 Journalisten wurden geladen, zu jeder der einzelnen Disziplinen werden an die 160 Teilnehmer erwartet, davon im Schnitt 100 männliche Weltklasseathleten und 60 weibliche Favoritinnen.

Besonderheit:

Zum ersten Mal in der Geschichte des Sportkletterns werden an einer einzigen Veranstaltung alle drei Disziplinen aus dem Sportkletterbereich gemeinsam durchgeführt, und dies soll noch dazu im Rahmen der Weltmeisterschaften stattfinden: Schwierigkeitsklettern, Speedklettern und Bouldern.

Das Speed- und Schwierigkeitsklettern wird an einer 14 Meter hohen und 20 Meter breiten Wand stattfinden, die über mehrere Meter stark überhängend konstruiert wurde.
An zwei freistehenden Boulderblöcken im Freigelände, die aus insgesamt 12 Kletterseiten bestehen, können die Internationalen Masters im Bouldern ihren Titel- und Medaillenkampf austragen.

Die geballte Wettkampfveranstaltung wird durch die FAF, eine Event-Marketing-Firma in Zürich, im Auftrag des SAC (Schweizer Alpenverein) organisiert. Die sportliche Leitung und Hilfestellung übernimmt der Schweizer Alpenverein.

Den Zuschauern wird wohl kaum langweilig werden, da der Zeitplan keine Pausen in der Programmfolge zuläßt. So werden am Donnerstag und Freitag sämtliche Qualifikationsrunden durchgezogen, am Samstag stehen bereits für alle drei Disziplinen die Finalrunden an. Die bekannten Halbfinalsrunden werden schlichtweg übersprungen. Durch diese Art der Durchführung wird das Wettkampfgeschehen nicht nur die Anspannung und körperliche Beanspruchung der Athleten reduzieren, sondern auch vermeiden, dass durch zu lange Leerzeiten die Zuschauer das Interesse verlieren könnten.

Der Zeitplan:

Mittwoch, 5. September:
20.00 Eröffnungszeremonie

Donnerstag, 6. September:
12.00 - 18.00: Qualifikation Schwierigkeitsklettern (Difficulty)
19.00 - 22.00: Qualifikation Geschwindigkeitsklettern (Speed)

Freitag, 7. September:
10.00 - 17.00: Qualifikation Bouldern
18.00 - 22.00: Qualifikation Speed

Samstag, 8. September:
13.00 - 16.00: Final Bouldern
17.00 - 19.00: Final Speed
20.00 - 22.00: Final Difficulty
ab 22.00 Siegerehrung und Party