Pressemitteilung DAV
Nach verschiedenen Diskussionen auch mit anderen Verbänden, befinden sich die Boulderregeln sehr in Diskussion und in möglicher Veränderung. Bevor auf internationaler Ebene etwas verändert wird, ist es erst mal günstig, man gewinnt Erfahrungswerte auf nationaler Ebene. Ich denke, dass es beim Bouldern wirklich angezeigt ist, die Transparenz und auch die Spannung zu erhöhen.
Bitte habt daher Verständnis, dass wir ab und an was ändern und auch eventl. während der Saison schon Anpassungen gemacht werden. Wir müssen einfach ausprobieren und testen, um für den Sport die effektivsten Änderungen zu realisieren. Bitte helft dabei mit, gemeinsam die Wettkampfformate zu verbessern. Dafür ist uns natürlich Eure Meinung sehr wichtig, die nach den Wettkämpfen abgefragt wird.
Der Ablauf in groben Zügen, soll so aussehen:
In der Qualirunde handelt es sich verstärkt um gemeinsames Bouldern mit Wettkampfcharakter; die Finalrunde ist dann quasi ein "shoot out" der Besten der Quali. Wobei die Übersichtlichkeit und Transparenz deutlich größer als bisher ist. Die Routenbauer sind sicherlich etwas mehr gefordert als bisher, die Schiedsrichter müssen schneller entscheiden.
Noch ein paar Anmerkungen zu Traunstein: Bei den ersten 2 Finalbouldern hat man 2 Minuten Zeit, den Boulder zu probieren, die Versuche werden gezählt. Beim dritten und vierten Boulder stehen je zwei Versuche zur Verfügung. Der Ablauf ist dann wie folgt: Nach einem Versuch (ohne top-Begehung) kommt man zurück in eine Zwischeniso und macht, wenn alle dran waren, den zweiten Versuch.
Haben mehr Starter als die Quote eine absolut gleiche Wertung, dann kommen diese auch in die nächste Runde. Dort bleibt dann die Quote erhalten, sprich es würden also bei diesem Boulder dann auch mehr ausscheiden.