
Mit seinem Kletterpartner Toni Steurer gelang Walter Hölzler im Juli eine Triologie am Piz Palü innerhalb von 24 Std. Wie auch der berühmte Alpenzug "Berninaexpress" starteten sie am Bahnhof in St. Moritz. Mit dem Fahrrad ging es hinauf zum Berninapass. Danach folgte der Anstieg zu Fuß zur Nordwand des Piz Palü. Sie kletterten alle drei Pfeiler im Aufstieg hintereinander und stiegen dann wieder ab zum Berninapass. Mit dem Fahrrad ging es wieder zurück zum Ausgangspunkt. Dafür benötigten sie 23 Std. und 40 Min.
"Wie vor kaum einer anderen Berggestalt ist der
Betrachter vor dem Piz Palü versucht, das Geheimnis seiner
Faszination nicht nur mit dem Auge, sondern auch mit dem
Gedankenergründen zu wollen. Allmählich erst beginnt er zu
begreifen, dass es die magische Dreizahl ist, mit der die Natur
ihr geheimnisvolles Spiel getrieben hat, als sie diesen Berg
erschuf: Drei weiße Gipfel sind es, die den Berg krönen. Drei
schwarze Granitpfeiler , auf denen ihre Häupter ruhen. Drei
wilde Hängegletscher, schäumende Kaskaden von Eis, die zwischen
und neben den Felspfeilern in die Tiefe stürzen. Sanfter
endlich, das erschreckte Auge versöhnend, ergießt sich vom
steinernen Sockel der Felspfeiler weg der breite Strom des
Persgletschers hinab in die Tiefen des Morteratschbeckens. Es ist
eine unendliche Harmonie in dem gewaltigen Bilde.
Drei große Anstiegswege führen über die großen Felspfeiler in
der Nordwand des Piz Palü. Doch eindeutig dominiert das Eis in
dieser Wand, selbst die drei Granitpfeiler sind immer wieder von
Firnabschnitten unterbrochen und enden in Gipfelnähe im reinen
Eis.
Der 800 Meter hohe Westpfeiler wird sehr selten erstiegen,
da in den letzten Jahren, durch Ausaperungsprozesse, glatte teils
schlecht absicherbare Felsplatten zu Tage kommen. Die Kletterei
ist daher anspruchsvoll und stellt teils hohe Anforderungen an
die Psyche.............................................".
Na, neugierig?????? Dann lest den vollständigen Bericht von Walter
Hölzler
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