Jugendszenen - darunter auch Sportklettern


Prof. Dr. Ronald Hitzler, in Auftrag der Universität Dortmund kreierte mit dem dynamischen soziologischem Team um Thomas Bucher, Daniel Tepe Daniela Eichholz & Arne Niederbacher eine sehr interessante Seite über die verschiedensten Jugendszenen.

Es handelt sich dabei einerseits um die soziologische Betrachtung von Szenen, andererseits um eine Seite, die lebendig sein soll, die nach Fertigstellung von Euren Statements lebt. Die Seite lädt nicht nur zum Lesen ein, sondern auch zum Kommentieren, Kritisieren und Mitgestalten

Neben Szenen wie Skateboarden, Graffitti usw. behandelt das Projekt natürlich auch das Sportklettern. Die Rubriken setzen sich aus den folgenden Themata zusammen:

Im 'Statement'-Bereich haben alle Szene-Interessierten die Möglichkeit ihre eigenen Meinungen und Erfahrungen in und mit Jugendszenen darzulegen

Kleiner Auszug aus dem "Intro Sportklettern":

Sportklettern in seiner heutigen Form ist kein Risikosport; es findet überwiegend in sogenannten 'Klettergärten' oder in Kletterhallen statt, deren technische Ausstattungen in der Regel gefahrloses Klettern gewährleisten. Der Reiz des Kletterns beruht also nicht auf dem immer wieder unterstellten Adrenalin-Kick beim Eingehen hoher Risiken.

Die Faszination resultiert vielmehr aus der Synthese vieler Erlebnis-Dimensionen zu einem komplexen Erlebnis-Insgesamt. Dabei spielen die Intensität von Körpererfahrung und der Spaß am eigenen Bewegungs-Können eine zentrale Rolle. Wir verorten die Sportkletterer bei den Selbstverwirklichungs-Szenen, weil hier der Fortentwicklung persönlicher Kompetenzen im Kontext gemeinsamer Prinzipien große Bedeutung beigemessen wird.

Schaut doch einfach mal rein; wir fanden es interessant das Klettern auch mal anders zu betrachten, als nur von der praktischen Seite: