
Der Kilimandscharo ist mit seinen 5892 Metern der höchste
Berg Afrikas und einer der grössten frei stehenden Berge der Welt. Er bietet
sich als Reiseziel für Wanderer und Naturbegeisterte an, da die üblichen
Aufstiegsrouten keine speziellen Kletterkenntnisse voraussetzen. Die
zahlreichen
unterschiedlichen Klimazonen, die der Bergsteiger auf dem Weg zum Gipfel
passiert, bergen zahlreiche spektakuläre Pflanzen und wilde Tiere. Vor oder
nach der Besteigung nutzen viele Besucher die Gelegenheit zu einer Safari in
den nahe liegenden Nationalparks.
«Kilimandscharo – Der weiße Berg Afrikas» schildert die europäische
Entdeckung und Erforschung des Kilimandscharo- Gebirges von den Anfängen bis
in unsere Tage und erzählt mit literarischem Anspruch von den Lebenswegen der
hervorragendsten Forscher und Alpinisten in diesem
Gebiet: von den bergsteigenden Missionaren Johannes Rebmann und Charles New über
den Erstbesteiger Hans Meyer bis hin zur extremen Route Reinhold Messners.
Das Buch führt aber nicht nur durch die Geschichte, sondern stellt auch die
gegenwärtige touristische Erschliessung dar und streift Themen wie Flora und
Fauna, Geologie und Vulkanismus, Höhenerkrankungen, Klima, Bevölkerung. Auch
kulturhistorische Betrachtungen über den Kilimandscharo in Literatur, Kunst
und Film sowie die Besteigungsgeschichte des Mawenzi – des «afrikanischen
Eigers» – werden mit einbezogen, so dass eine vollendete Verbindung von
biografischer Erzählung, sachlicher Information und attraktivem Reiseführer
entsteht.
P. Werner Lange
Kilimandscharo
Der weiße Berg Afrikas
280 Seiten
204 Abb. vierfarbig
17 x 24 cm
Leinen mit Schutzumschlag
ISBN 3-909111-16-5
CHF 66.– / EUR 39,80

«Der Berg ruft» – so kitschig dieses Zitat, so unerklärlich
ist die Anziehungskraft, die hohe und steile Erhebungen auf Bergsteiger ausüben
und die oftmals dazu führt, dass sie nichts mehr anderes als Berge im Kopf
haben. Doch sind es weniger die konkreten Berge als vielmehr die
Vorstellungen, die wir mit ihnen verbinden, die als Wunschbilder in unseren Köpfen
herumgeistern. «Warum steigt ihr auf die Berge? Um dem Gefängnis zu
entrinnen.» So antwortete der Schweizer Dichter Ludwig Hohl in seiner «Bergfahrt»
auf die Frage, die sich jeder Bergsteiger und viele Nichtbergsteiger
irgendwann stellen. Der schottische Autor Robert Macfarlane spürt den Gründen
in einer abwechslungsreichen Kombination von Alpin-, Wissenschafts- und
Kulturgeschichte nach, die er seinem eigenen Erleben gegenüberstellt. Er
nimmt den Leser mit auf eine abenteuerliche Reise durch die Jahrhunderte,
bietet Identifikationsmöglichkeiten und nicht zuletzt literarisches Vergnügen.
Dabei greift er auf einen breiten Wissensschatz aus Geologie, Vermessungskunde,
Glaziologie, darstellender Kunst, Psychologie, Literatur, Philosophie und
Religion zurück.
Macfarlane verdeutlicht, dass Berge ein schöpferisches Bedürfnis des
westlichen Menschen erfüllen, uns in Frage stellen, uns staunen lassen –
und macht damit die Faszination des Bergsteigens nachvollziehbar
Robert Macfarlane
Berge im Kopf
Die Geschichte einer Faszination
Aus dem Englischen
von Gaby Funk
320 Seiten,
30 Abb. einfarbig
13,5 x 21,5 cm,
Leinen mit Schutzumschlag
ISBN 3-909111-15-7
CHF 29.80 / EUR 19,90