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07.02.2006, 23:20 Uhr
tinyblue
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Hi Sabine,
zum retinaculum kann ich vielleicht noch ein bisschen was beitragen, bin aber noch am Erforschen (unendliche Geschichte...). Hatte mir vor ziemlich genau zwei Jahren bei einem Skiunfall so einiges im Knie kaputtgemacht (habe ich hier auch mal reingeschrieben gehabt). Nachdem ich irgendwie nie mehr so recht schmerzfrei geworden bin, habe ich mir dann Ende letzten Jahres (endlich mal!) den MRT-Befund von nach dem Unfall besorgt. Da stand außer den anderen Sachen, die mir bekannt waren, auch, dass das mediale retinaculum gerissen war. Hat nie jemand erwähnt und ich bin mir nicht sicher, ob die das im Krankenhaus, wo ich operiert wurde, überhaupt gesehen haben (die hatten nur die Bilder, nicht den schriftlichen Befund). So weit, so gut (oder schlecht). Fakt ist, dass die Patella bis vor ca. einem Monat ständig leicht lateralisiert war und jetzt immer noch heftig hin- und herschwimmt. Muskulatur ist okay, hab wirklich viel gemacht, daran kann es eigentlich nicht liegen. Habe aber inzwischen dadurch ´nen retropatellaren Knorpelschaden Grad 2. Kann natürlich sein, dass durch den "mäßigen Erguss" vom KS das auch einfach eine "tanzende Patella" ist. Aber ich habe so das Gefühl, ich kann noch weitere zwei Jahre Muskelaufbau machen und da ändert sich nix. Wollte meinen jetzigen behandelnden Doc schon beim letzten Mal darauf ansprechen, aber der hat sich da so lieb und lange Zeit genommen, mir den neuen MRT-Befund zu erklären, dass das irgendwie untergegangen ist. Wird am 2. März nachgeholt, dann kann ich bestimmt mehr sagen. Jedenfalls sehe ich auf den neuen Bildern als Laie genau da etwas, wo der Riss war (dank eines sehr guten Anatomie-Buchs konnte ich das lokalisieren). Und das sieht mir irgendwie nicht so aus, als wenn das wieder zusammengewachsen ist. Warum der Radiologe das nun nicht erwähnt hat...? Da denk ich mir so mein Teil, aber das steht auf einem ganz anderen Blatt und gehört nicht hierher ;-). Wie gesagt, ich bin an dem Thema dran und werde dann mal Anfang März berichten.
Gute Besserung,
Kerstin |