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MedForum » Bandscheiben- und andere Rückenprobleme » probleme mit dem Steißbein » Threadansicht

Autor Thread - Seiten: > 1 <
000
25.08.2003, 09:07 Uhr
bubblebath


Hallo liebe Besucher dieses Forums!

Vielleicht kann mir jemand helfen. Ich leide seit 9 Monaten unter Steißbeinschmerzen. Die treten beim sitzen und ganz besonders beim aufstehen auf. Bei langen Fußmärschen merke ich es auch manchmal. Früher habe ich mir oft den Ischias eingeklemmt. Das passiert nicht mehr, seitdem ich diese Schmerzen am Steißbein habe. Einen Termin (als Kassenpatient...!!!) konnte ich erst in 6 Wochen bekommenl! Ein Keilkissen hilft auch nicht. Ich bin übrigens nicht gestürzt! Weiß jemand, was das sein kann? Gruß, Steffi
 
001
26.08.2003, 19:32 Uhr
Doc Com
Administrator

Liebe Steffi,

ganz interessant für dich könnte folgende Seite sein:

http://www.kokzygodynie.de/

Das Problem ist, dass ich dir fernab zu den Angaben keine genaue Diagnose nennen kann.
Ich weiß auch zu wenig von deinem Vorleben (Geburt eines Kindes, usw)

Wenn du stärkere Schmerzen hast, kannst du auf einen früheren Termin bestehen. Niemand sollte sich weitere 6 Wochen rumquälen. Am betsen nochmal in der Praxis anrufen und Schmerzsituation darlegen

Alles Gute
 
002
27.08.2003, 06:56 Uhr
Hubert
3

Hallo Steffi,
kann das sein, daß Du einen Sitzkeil benutzt ?
Aufgrund meines Alters hatte ich durch den Sitzkeil älnl. Probleme.
Doc Com hat recht, Du solltest deinen Arzttermin unbedingt vorverlegen!
Alles Gute Hubert
--
Regeneriere deine Bandscheiben auf die natürlichste Art der Welt - DEM SCHLAF !
 
003
27.08.2003, 10:58 Uhr
~bubblebath
Gast@195.145.4.65

Das ist sehr nett von Euch, dass Ihr mir mit Rat und Tat zur Seite steht.

Das Keilkissen benutze ich erst seit wenigen Wochen. In der Hoffnung, dass es die Schmerzen lindert. Tut es aber nicht!

Zur Vorgeschichte gibt es eigentlich nicht viel zu sagen. Ich bin 26 Jahre alt,habe eine leichte Wirbelsäulenverkrümmung. Habe öfter mit dem Ischias und Verspannungen zu tun. Allerdings hatte ich vor einigen Jahren (95)eine Sitzbeifraktur (Ermüdungsbruch). Habe schon recherchiert, ob das mit dem Steißbein im Zusammenhang stehen könnte. Ich konnte allerdings nichts finden.

Ich hätte vielleicht frühzeitig zum Arzt gehen sollen. Allerdings sind die Schmerzen seit Anfang an unverändert. Ich hatte die Hoffnung, dass es sich wieder legt.

Ich habe Euren Rat befolgt und habe meinem Orthopäden auf die Füße getreten. Ich habe in 2 Wochen einen Termin bekommen (Ausnahmsweise...!).

Hoffentlich habe ich mir nur was eingeklemmt oder so. Allerdings bezweifel ich, dass man sich über so viele Monate einen Nerv einklemmen kann!

Gruß, Steffi
 
004
28.08.2003, 07:53 Uhr
Doc Com
Administrator

Hallo Steffi,
gib uns mal Bescheid, was dann der Doc meinte okay?
Drücken die Daumen
 
005
29.08.2003, 10:25 Uhr
wepsy


hallo ihr da draußen ,
hat jemand von euch Steißbeinbeschwerden aufgrund einer Steißbeinfraktur ?
gruß Anna
 
006
16.09.2003, 07:08 Uhr
~bubblebath
Gast@195.145.4.65

Hallo zusammen!

Habe meinen Arztbesuch hinter mir. Ich habe zwar nicht genau verstanden was ich habe (und vor allem woher das kommt!) aber ich werde versuchen es wiederzugeben:

Auf dem Röntgenbild kann man erkennen, dass sich zwischen dem Kreuzbein und dem Steißbein eine Spalte gebildet hat. Der Arzt hat nur gesagt, dass dort eine "Stufe" entstanden ist und meine Wirbel dadurch instabil sind. Das war es schon. Er hat mir Krankengymnastik verordnet. Er will nach Beendigung der Krankengymnastik evtl. noch ein CT machen.

Wodurch ensteht dieser "Spalt" zwischen den Wirbeln und warum will der Arzt dann noch ein CT machen?

Vielleicht weiß ja einer von Euch, was es mit der "Stufe" und dem "Spalt" auf sich hat.

Danke an Euch.

Gruß, Steffi
 
007
17.09.2003, 22:10 Uhr
~bibbi
Gast@80.228.9.73

Hallo Leute,

ich habe auch Steißbeinbeschwerden seit der Geburt von meinem sohn vor 2 Jahren. Die Schmerzen treten beim Sitzen und vor allem beim Aufstehen auf. Mich würde interessieren wie es bei Steffi beim Orthopäden war und ob es geholfen hat. Bei mir hat es nur kurzfristig geholfen und nach 2 wochen waren die Schmerzen wieder da. Jetzt bin ich in Osteopathischer Behandlung aber bis jetzt noch keine Besserung. Beim Chirugen war ich auch schon, auf dem Röntgenbild sieht alles normal aus, er rät mir auch von einer OP ab, da zu viel Risiken. Wer kann mir helfen?

Gruß Birthe
 
008
18.09.2003, 07:04 Uhr
~bubblebath
Gast@195.145.4.65

Hallo Birthe!

Du Ärmste! Seit 2 Jahren diese Schmerzen?! Ich kann das bestens nachempfinden!

Mußt Du denn den ganzen Tag sitzen (beruflich)? Ich habe die Beschwerden eigentlich nur, wenn ich längere Zeit gesessen habe. Am Wochenende, wenn ich viel Bewegung habe, dann merke ich es kaum.

Wie Du oben lesen kannst, konnte mein Arzt mir auch nichts genaues sagen. Ich glaube auch nicht wirklich an die Krankengymnastik. Ich habe das Gefühl, dass man immer zur Krankengymnastik geschickt wird, wenn die Ärzte auch nicht so genau wissen, was sie mit einem anstellen sollen!

Was geschieht bei einer Osteopathischen Behandlung?

Gruß, Steffi
 
009
18.09.2003, 13:11 Uhr
~Heta
Gast@80.184.84.164

Hallo Ihr lieben Leidensgenossen, nach fast 1,5 Jahren habe ich das Gefühl, ich krieg es den Griff. Ich war gestern noch bei meiner Hömöopathin, die zu mir meinte ausprobieren, was zu einem persönlich passt: Craniosacrale Therapie, Akupunktur, Ostheopathie (hier schaun, da sehr verschiedene gibt, wenn es wiieder geht Tai Chi. Für mich war es ganz wichtig Kraftträining zu machen und ich merke jetzt nach 3 Monaten gekoppelt mit Akupunktur eine Besserung . Vorher war ich eine weile in ostheopathischer Behandlung. Eine Freundin von mir hat nach über 2 Jahren Ihre Erlösung mit Neuraltherapie gefunden. Und es gibt Ärzte mit einer Schmerztherapeutischen Ausbildung, die einem auch in vielerlei Hinsicht noch helfen können. In diesem Sinne nicht aufgeben und ausprobieren und für jeden einzelnen den passenden Weg finden. Die Orthopäden ist ein Baustein auch für eine genaue Diagnose. Also in diesem Sinne, eine gute Besserung. Gruß aus dem Rheinland
 
010
18.09.2003, 15:10 Uhr
~bubblebath
Gast@195.145.4.65

Hallo Heta!

Mich würde interessieren, woher Du aus dem Rheinland kommst. Ich wohne in Bonn und arbeite in Köln. Vielleicht könntest Du mir - wenn keine Besserung eintritt - ein paar Therapien und/oder Ärzte im Rheinland empfehlen.

Warum hattest Du Schmerzen im Steißbeinbereich? Hattest Du einen Unfall, nach einer Geburt oder so?

Mein Problem ist einfach, dass es bei mir eigentlich gar keinen Grund für diese Schmerzen geben dürfte. Ich hatte keinen Sturz, Unfall, Geburt etc.

Was hast Du denn am Steißbein?

Gruß, Steffi
 
011
19.09.2003, 22:33 Uhr
~bibbi
Gast@80.228.9.80

Hallo Steffi,

im Moment bin ich noch im Erziehungsurlaub, aber ab nächstes Jahr arbeite ich auch wieder im Büro. Bis dahin muß das weg sein!!!
Bei der Osteopathie wird die Hand unter das Gesäß gelegt und mit leichten Bewegungen versucht, das Steißbein zu mobilisieren und locker zu machen.
In Schmerztherapie bin ich auch schon, aber ich glaube nicht, das ich mit Tabletten hier weiterkomme. Außerdem habe ich auch noch ein Pferd, das geritten werden muß. Da merke ich aber erst nach einer halben Stunde den Schmerz.

Ich glaube, Akkupunktur werde ich auch noch ausprobieren. Und wie geht das denn mit dem Krafttraining? Und was ist Neuraltherapie?

Gruß Birthe
 
012
29.10.2004, 15:28 Uhr
Patricia16


Hallo Ihr!
Ich hab seit ca. einem halben Jahr probleme mit meinem Steißbein und hoffe, dass jemand erfahrung damit hat und mir vielleicht helfen kann!

Zur Vorgeschichte: Vor 1,5 Jahren bin ich beim Inline skaten gestürzt, hatte dann 2 Wochen beschwerden am Steiß, die dann aber weg waren. Wie gesagt, hab ich jetzt Probleme damit. Auf dem Röntgenbild ist ein deutlicher Knick sichtbar, der wahrscheinlich durch den Sturz entstanden ist. Dort hat sich eine Entzündung gebildet dienicht weg geht und ich bin nur mit Schmerztabletten beschwerdefrei, was natürlich keine Dauerlösung ist.

Ich bin langsam richtig verzweifelt, weil mir bisher kein Arzt richtig helfen konnte. Vielleicht hat ja jemand schon einmal einen ähnlichen Beschwerdefall gehabt und kann mir helfen?

Gruß Patricia
 
013
18.12.2004, 11:28 Uhr
schnecke33w


Hallo

Ich habe ähnlich wie ihr, einen langen Leidensweg hinter mir. Ich denke niemand, der diese Schmerzen nicht erlebt hat, kann auch nur ansatzweise erahnen was man da mitmacht.

Also mein Erfolgsrezept ist eigentlich keines, ich denke jeder muss ein Stück weit seinen eigenen Weg finden, aber ein paar Tips möchte ich doch geben:

Bei Schmerzen aufgrund von Stürzen könnt ihr es mit dem homöopatischen Mittel: Arnica C200 (einmal drei Globuli im Mund zergehen lassen und bei Bedarf nach vier Wochen nochmals wiederholen.. nicht früher) versuchen.
Solltet ihr aber nicht wissen woher diese doofen Schmerzen kommen, wie das bei mir der Fall war.. sie waren irgendwann einfach da!!!! ... dann besorgt euch die Globulies: Hypericum C200 (auch drei Kügelchen im Mund zergehen lassen und mind. 4 Wochen warten um es dann ggf. nochmal zu wiederholen).
Was auch sehr gut hilft: täglich ein gutes Vitamin B-Komplex und ein Teufeslkralle- Präperat einnehmen. Das hilft gut gegen die Entzündungen und ist keine Chemie. Übrigens das beste und höchstdosierte Teufelskrallepräperat gibts von Rathiopharm.

Dann müßt ihr euch auf alle Fälle helfen lassen. Der beste Ansprechpartern ist ein Krankengymnast... im Idealfall wäre ein Osteopathe zu empfehlen.. ich habe extrem gute Erfahrungen damit gemacht. Hier werden v.a. mechanische Probleme beseitig. Wenn das Steißbein ein bischen gekrümmt ist und es deshalb zu diesen Entzündungen und/oder Schmerzen kommt, dann wird der Therapeut das ganz sachte in die richtige Richtung "biegen". Keine Sorge... das tut nicht weh, ist vielleicht ein bischen unangenehm (da dies anal durchgeführt wird) hilft aber dann sofort und es ist ggf. noch nicht einmal mehr ein weiterer Termin nötig. Bitte keine Angst vor dieser Prozedur haben.

Sollte das Problem aber nicht mechanisch gelagert sein, wird ein Osteopath euch trotzdem Erleichterung verschaffen, indem er durch einfachste Handgriffe Lockerungen des Gewebes erzielt.. ist eine sehr angenehme Sache!

Womit ich mit die besten Erfahrungen gemacht habe, weil mein Problem einfach nicht mechanisch gelagert war ist... die Akkupunktur!! Die kann ich euch nur wärmstens ans Herz legen. Es verschafft sofort Erleichterung, der Schmerz läßt nach und man kann mal wieder richtig Durchatmen.. auf Dauer wird der Schmerz auch immer weniger, die Entzündung geht zurück.

So, das waren nun ein paar Tips von einer bebeutelten Leidensgenossin....
Ich möchte vorausschicken, dass ich nun nach über einem Jahr seit ein paar Monaten nahezu beschwerdefrei bin. Ich würde sagen, ich denke zu 99% nicht mehr daran, dass ich ein Steißbein habe... grins!
ABER: Mein großer Druchbruch war ein ganz andere!!! Und zwar bei meiner letzten Krebsvorsorgeuntersuchung beim Frauenarzt hab ich das Problem auch angesprochen, worauf mir mein Arzt empfohlen hat einfach die Pille abzusetzen. Er meinte die Pille würde, ähnlich wie in einer Schwangerschaft das Gewebe auflockern, das Steißbein hätte dann zu viel "Spiel" und es kommt dann zu Entzündungen. Etwas ungläubig, aber man macht ja alles mit diesen Schmerzen, habe ich die Pille abgesetzt und siehe da... seit diesem Zeitpunkt sind meine Schmerzen wirklich ganz kontinuierlich und stetig immer besser geworden. Es dauert zwar schon ein paar Monate, weil sich das Gewebe wieder straffen muss, das geht nicht so schnell, aber ich hab ziemlich schnell gemerkt, dass genau diese Pille wohl der ausschlaggebende Punkt war.

Das soll für alle Frauen hier lediglich ein Denkanstoß, eine Überlegung sein... vielleicht ist das ja auch bei euch so, nicht umsonst scheinen wir Frauen hauptsächlich von dieser Plage betroffen zu sein. Was ich aber schlimm finde ist, dass davon nirgendwo etwas zu lesen oder zu hören ist... warum?? Die Lobby unserer Pharmaindustie???

Ich möchte euch zum Schluss noch allen Mut machen.. auch wenn man manchmal am Verzweifeln ist und nicht mehr weiter weiß... es gibt sicher einen Weg und Chancen da wieder rauszukommen.
Wer mir eine Mail schicken will kann das unter: zwetschge2@yahoo.de tun.

Alles Liebe und gute Besserung an alle
Susanne
 
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