Re: Lungenkrebs


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Posted by DocDoc3 (145.253.102.109) on January 11, 2001 at 20:28:19:

In Reply to: Lungenkrebs posted by Julia S. on January 10, 2001 at 22:14:21:

Hallo,

sponatn fällt mir hier ein interessanter Artikel ein, er ist von der deutschen Krebhilfe (www.krebshilfe.de). Auf der Seite geht es unter anderem auch über Ernährungsformen.
Ein Auszug des Textes anbei. Unten finden Sie, dass bei einer Hochdosierung von Beta Carotin - in Form von Tabletten u.ä. bei bereits kranken Menschen eine Verschlechterung des Gesundheitszustandes auftreten kann.

ich hoffe, Ihnen ein wenig weitergeholfen zu haben.

Kleine Mengen - große Wirkung: Vitamine, Mineralstoffe und Spurenelemente
Bei der Suche nach Mitteln, Krebs zu heilen und seiner Entstehung vorzubeugen, hat man die Wirkung von Vitaminen eingehend erforscht. Vitamine sind Wirkstoffe, die der Steuerung lebenswichtiger Vorgänge im Körper dienen, die der menschliche Körper selbst aber nicht aufbauen kann. Jeder Mensch muß sie deshalb regelmäßig über die Lebensmittel, in denen sie in kleinen Mengen normal enthalten sind, aufnehmen. Jedes Vitamin erfüllt ganz spezielle Funktionen, die nur im Zusammenwirken mit anderen Stoffen ihre volle Wirkung entfalten.
Allerdings konnte die Annahme, Vitamine und vitaminähnliche Substanzen würden bei hoher Zufuhr das Wachstum eines bestehenden Tumors hemmen, bislang nicht bestätigt werden.
Vitamingaben können demnach keine medizinische Therapie ersetzen, doch spielen einige Substanzen eine Rolle bei der Entstehung von Tumoren.
Es zeigte sich, daß bei Verzehr von Obst und Gemüse, das reichlich Beta-Carotin, eine Vorstufe von Vitamin A, enthält, Tumoren an Lunge, Prostata und Harnblase sowie an den Verdauungsorganen Mundhöhle, Speiseröhre und Magen seltener auftreten. Beta-Carotin und Vitamin A besitzen (jeweils eigene) Schutzwirkungen gegenüber Zellen; Vitamin A stärkt auch direkt das Abwehrsystem.
Das fettlösliche, aber hitzeunempfindliche Vitamin A kommt in tierischen Lebensmitteln vor, z.B. in Butter, Milch, Käse und Eiern.
Bei zu hoher Dosierung kann es zu schweren Schäden führen (Schleimhautentzündungen, Knochenbrüchigkeit).
Beta-Carotin gehört zur Gruppe der Carotinoide, die als rote und gelbe Farbstoffe in Pflanzen weit verbreitet sind. Es sind etwa 600 verschiedene bekannt, von denen man inzwischen zahlreiche Schutzwirkungen kennt. Carotinoide sind vor allem in kräftiggelben und roten Früchten und Gemüsesorten wie Möhre, Tomate, Mango und Aprikose sowie in grünem Blattgemüse, besonders Grünkohl, Spinat und Petersilie enthalten.
Jedoch muß davor gewarnt werden, als Risikoträger (z.B. jahrelanger Raucher) oder Tumorpatient große Mengen an Beta-Carotin in Form von Tabletten einzunehmen. Zahlreiche Studien mußten abgebrochen werden, weil sich der Zustand der Testpersonen verschlechterte!
Hier wird deutlich, daß Nahrungsbestandteile in unnatürlich hochdosierter Form wie eine "Chemikalie" wirken und beim kranken Menschen zu einer Verschlechterung führen können. Erklärt wird dies mit einem Ungleichgewicht, so daß das "Zusammenspiel" der verschiedenen Wirkstoffe gestört wird. Der beste Weg für eine optimale Versorgung ist die Ernährung mit Lebensmitteln von hoher Qualität, d.h. die frisch, reich an wertvollen Inhaltsstoffen und schonend zubereitet sind.




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