Posted by Meike (212.6.78.57) on July 10, 2001 at 21:29:05:
Im Oktober 1995 habe ich das 1. Mal einen Bänderriss erlitten. Ich habe damals 4 Wochen eine Gipsschiene getragen. Es ist eine geringe Bewegungseinschränkung des Sprunggelenk verblieben. Im April 2000 bin ich erneut beim Fußballspielen umgeknickt und hatte wieder einen Bänderriss im rechten oberen Sprunggelenk. Nach 4-wöchigem Tragen einer Aircast-Schiene und 55 Behandlungen beim Krankengymnasten war immer noch eine starke Bewegungseinschränkung im Sprunggelenk vorhanden. Im Stehen kann ich den Fuß vorne nicht anheben und ein Laufen auf der Ferse ist auch nicht möglich. Eine Beugung nach vorne ist nur um ca. 10° möglich und schmerzhaft. Bei einer Kernspintomographie im August 2000 wurde festgestellt, dass das vordere Band noch gerissen war und eine Achillessehnenreizung vorliegen sollte. Außerdem soll die Achillessehne verkürzt sein. Bei Fortbestehen der Beschwerden wurde eine Achillessehnenverlängerung in Betracht gezogen.
Ein weiterer Arzt hat aufgrund einer vorliegenden Instabilität des Sprunggelenkes zu einer Bandersatzplastik geraten. Im Januar 2001 wurde die OP (Periostlappenplastik) durchgeführt. Ich habe nach der OP 6 Wochen Gips und danach noch für 6 Wochen eine Aircast-Schiene getragen. Nach der Gipsabnahme wurden erneut 28 krankengymnastische Behandlungen durchgeführt. Von einer Achillessehnenverlängerung hat er abgeraten.
Die Bewegungseinschränkung ist weiterhin vorhanden. Schmerzen habe ich nicht im Außenknöchelbereich sondern mehr an der Fußinnenseite unterhalb des Innenknöchels entlang des Posticus. Die Schmerzen treten bei der Beugung nach vorne auf. Desweiteren besteht bei mir eine Beinlängendifferenz von 1 cm. Besteht hier evtl. ein Zusammenhang?
Auf den Röntgenaufnahmen sind keine Veränderungen am Gelenk (z.B. Osteophyten) sichtbar. Nach Auskunft des Arztes ist es möglich, dass Verwachsungen vorliegen können, die die Bewegungseinschränkung hervorrufen. Er hat mir jetzt zu einer Arthroskopie geraten.
Wie ist Ihre Meinung hierzu?