Die Bayrischen Bouldermeister stehen nun fest


Am Samstag, den 22.7. war es wieder soweit: der Kampf um die Titel der Bayrischen Bouldermeister stand an. Austragungsort war dieses Jahr der Marktplatz in Regensburg, auf dem am Vortag die 8 Meter hohen Türme aufgebaut und mit Matten unterlegt wurden.
Dank des schönen Wetters war die Stimmung bei den Teilnehmern, sowie den ca. 700 Zuschauern ausgesprochen gut.


Einzige Trübung war die allgemein geringe Teilnahme an Wettkämpflern: bei den Herren traten insgesamt 17 Anwärter, bei den Damen sogar nur 4 an.
Die insgesamt 21 Qualifikanten waren derart motiviert, dass sie im Anschluß des Cups auch noch alle beim nächtlichen, im Scheinwerferlicht ausgetragenen High Jump Contest teilnahmen. Beim High Jump Contest geht es darum, wer die am weitest auseinander liegenden Griffe im wahrsten Sinne des Wortes anspringen kann. Obwohl der High Jump Contest nur als kleines Rahmenprogramm dient, sind die Zuschauer von dieser Aktion jedesmal aufs Neue fasziniert. Highest Jumper an diesem Samstag wurde der, in Kletterkreisen weltbekannte Toni Lamprecht, auch "Antonator" genannt.
Bei der Bayrischen Bouldermeisterschaft mußten in der Qualifikationsrunde von den Herren jeweils 6 Boulder, bei den Damen 4 Boulder bewältigt werden. Im Finale standen bei den Damen und Herren erneut 4 Boulder an. Gewertet wurde entsprechend dem Weltcup-Reglement der UIAA.
Laut Aussagen der Teilnehmer wurde die Finalrunde, vor allem der letzte Boulder zu schwer geschraubt, so dass niemand den letzten Part komplett durchsteigen konnte.
Im folgenden die Ergebnisliste:
DAMEN:
1. Platz Steffi Mathar aus Peißenberg
2. Platz Uli Ambross aus Regensburg
3. Platz Sandy Reuther aus Eralngen
4. Platz Katja Dücker aus Freising


HERREN:
1. Platz Manuel Brunn aus Augsburg
2. Platz Lars Decker aus Erlangen
3. Platz Martin Häusler aus Ansbach
4. Platz Florian Holl aus Illertissen
5. Platz Theo Konstandakopulos aus Gummersbach
6. Platz Toni Lamprecht aus Starnberg
Neben dem Titel und den Pokalen erhielten die ersten Plätze hochwertige Sachpreise der Firmen "Vaude" und "Krimmer". Der Wettkampf wurde vom Sportgeschäft "Der Ausrüster - Georg Wiest" finanziell stark unterstützt.

PS: Eine weitere Trübung gab es doch noch: der Routenschrauber Uli Lindenthal litt schon während der Einschraubaktionen unter einer starker Bronchitis und mußte wegen Verdacht auf Rippenbruch ins Krankenhaus eingeliefert werden. Gute Besserung!